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Spektrale Bildgebungssensoren an der Stirnwand unterstützen Operationen bei Hirntumoren

PRESSEMITTEILUNG |
Spektrale Bildgebungssensoren an der Stirnwand unterstützen Operationen bei Hirntumoren

Innerhalb des Operationssaals, Hyperspec® Sensoren die Tumorgrenzen für Chirurgen ab.

Fitchburg, Massachusetts, 8. März 2016 ‚ Ein medizinisches Konsortium der Europäischen Union hat die fortschrittliche hyperspektrale Bildgebungstechnologie von Headwall erfolgreich in einer klinischen Studie zur Behandlung von Hirntumoren eingesetzt, die es Ärzten ermöglicht, schwer erkennbares Krebsgewebe im Gehirn leicht sichtbar zu machen. Die hyperspektrale Bildgebung liefert eine hochauflösende Darstellung des Hirngewebes, sodass Ärzte anhand der chemischen Zusammensetzung des Gewebes auf nicht-invasive Weise sehr genau zwischen gesundem und krebsartigem Gewebe unterscheiden können.

Hyperspectral Imaging Cancer Detection (HELICoiD) basiert auf der Verwendung von HeadwallHyperspec®-Sensoren, um eine hohe räumliche und spektrale Auflösung sowie aberrationskorrigierte Bildgebung zu liefern, sodass Neurochirurgen die Ränder von Hirntumoren für die Resektion in Echtzeit identifizieren können.

„Wir sind sehr begeistert von den Erfolgen, die wir bisher mit den Hyperspec-Geräten von Headwall erzielt haben“, sagte Dr. Gustavo Marrero Callico, HELICoiD-Programmmanager und außerordentlicher Professor an der Universität von Las Palmas de Gran Canaria. „Die Unterscheidung zwischen normalem und krebsartigem Hirngewebe ist sehr schwierig, weshalb wir nach neuen Bildgebungsverfahren gesucht haben, mit denen sich diese Unterschiede mit hoher Genauigkeit erkennen lassen. Headwall hat uns eine außergewöhnliche Spektralbildgebungstechnologie geliefert und eine solide Grundlage für die Zusammenarbeit und den Dialog im Rahmen des Projekts geschaffen.“

Die wertvollen Spektraldaten für das HELICoiD-Team wurden von Sensoren erfasst, die sowohl im sichtbaren als auch im nahen Infrarotbereich arbeiteten. „DieseHyperspec®-Technologie ist äußerst nützlich bei der Abgrenzung der spezifischen Tumorränder für die chirurgische Resektion“, sagte David Bannon, CEO von Headwall. „Sie führt auch zu einem viel positiveren Ergebnis für den Patienten, da der Neurochirurg nun über eine visuelle Spektralbildgebungstechnik verfügt, mit der er die zu entfernende Gewebemenge sicher minimieren kann. Headwall freut sich sehr, an der Spitze eines medizinischen Programms zu stehen, das unsere Technologie genutzt und erstaunliche Ergebnisse erzielt hat.“

Derzeit werden weitere Integrationsarbeiten durchgeführt, um diese Technologie voranzubringen und weltweit in weiteren Studien zu testen.